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16.08.03 - 1. Herren

Noch ein wenig Geduld

Augustdorfer Frank Habbe im Wartestand


100 Bundesliga-Spiele in der ersten Handball-Liga absolvierte Frank Habbe in den vergangenen dreieinhalb Jahren für GWD Minden. Eine Menge Erfahrung bringt der 25-Jährige mit zum Zweitligisten HSG Augustdorf / Hövelhof, zu dem der Dankerser jetzt wechselte.

Habbe kennt sich in Minden aus wie kaum ein Zweiter, weiß, wie alles funktioniert. Und dann doch der Wechsel ins Lipperland? Nun, Habbe befand sich als Mitglied der ersten Mindener Mannschaft in einer schwierigen Situation. "Ich spiele Handball, weil ich Handball spielen will", ist sein Credo - und war mit den rund 45 Minuten pro Partie in Minden nicht zufrieden. Da darfs durchaus etwas mehr sein. Denn mit seinem Wechsel nach Augustdorf verbindet der Kreisläufer das ausdrückliche Ziel, zu einem unverzichtbaren Teil der Mannschaft zu werden. Da spricht die ausgeprägte Fähigkeit für ihn, nicht nur am Kreis seinen Mann zu stehen, sondern auch im Mittelblock der Abwehr.

Habbe will seinen Teil dazu beitragen, dass Augustdorf den einstelligen Platz aus dem Vorjahr bestätigt oder verbessert. Doch derzeit macht ihm die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Denn am ersten möglichen Tag nach der ersten Vorbereitungsphase ließ sich der Familienmensch Habbe ein seit 20 Monaten zwickendes Überbein am linken Fuß operieren. Bei normalem Heilungsverlauf eine Sache von vier Wochen. Nichts hätte dem Einstieg in die zweite Vorbereitungszeit entgegengestanden. Eigentlich. Doch denkste. Der Knöchel ist nach wie vor geschwollen.

Mentale Probleme mit der Situtation? "Eigentlich nicht, aber es geht mir gegen den Strich, dass ich nicht mit der Mannschaft trainieren kann", wurmt es den ehrgeizigen Habbe. Zehn Tage noch - dann soll Habbe nach Einschätzung seines Herforder Operateurs Dr. Eckard Jungmann wieder fit sein. Bleibt genügend Zeit für Gedanken an das berufliche Fortkommen. Zwar genießt der Handball in der jetzigen Lebensphase eindeutig Priorität, doch die Weichen sind gestellt für die Zeit danach. Vater Volker riet seinem Sprößling nach der Schule zu einer Ausbildung. Es folgte eine kaufmännische Lehre bei Melitta. Doch es geht weiter: Seit nunmehr drei Semestern studiert Habbe BWL an der Uni Bielefeld. An einer qualifizierten Weiterbildung seines Schützlings ist auch HSG-Trainer Diethard von Boenigk gelegen. Ob nun beruflich oder handballerisch. "Der findet das richtige Mittel zwischen Kumpel und Respekt", freut sich Habbe, so schnell wie möglich wieder mit seinen Jungs zu schwitzen. Noch ein wenig Geduld, dann geht's wieder in die Vollen.

Der Steckbrief

Name: Frank Habbe
Geburtsdatum: 11. Januar 1978
Größe/Gewicht: 1,89m/95kg
Bisherige Vereine: GWD Minden
Hobbys: Internet, meine Patenkinder Jonas (6) und Lukas (4)
Worauf ich mich in Augustdorf freue: Auf die Herausforderung mit der jungen Mannschaft eine interessante Aufgabe einzugehen.

Quelle: LZ vom 16.08.03

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