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19.03.12 - 1. Herren

HSG bekommt keinen Lohn


Handball-Oberligist HSG Augustdorf / Hövelhof hat dem designierten Aufsteiger und Spitzenreiter VfL Gladbeck einen bravourösen Kampf geliefert. Eine Belohnung dafür gab es nicht. Am Ende gewann der VfL knapp mit 27:26 (15:12).

»Wer so ein Spiel gewinnt, der steigt auf«, spielte Interimscoach Udo Schildmann auf die Entstehung des 19. Gladbecker Erfolgs an. Mehrmals gab es starke und schwache Phasen auf beiden Seiten. Nach zähem Beginn erspielten sich die Gäste ausgehend vom 3:4 mit vier Treffern in Folge eine 7:4-Führung, die vom VfL mit einem 10:2-Lauf auf 14:9 sehr stark gekontert wurde. »Da machen wir bei sechs Angriffen kein Tor, dafür aber technische Fehler«, berichtete Schildmann. Doch die HSG biss sich postwendend mit einem Dreierpack auf 12:14 heran. Nach dem Wechsel gleich der nächste Umschwung. Diesmal waren wieder die Gladbecker am Zug: Fünf Tore hintereinander brachten einen Vorsprung von 20:15. Schildmann stellte die Deckung von 4:2 auf 5:1 um und hatte damit den gefährlichen Michael Kintrup, der in Hälfte eins viermal traf, unter Kontrolle. Zudem variierte der HSG-Coach sein Angriffsspiel, ließ Dimitri Stukalin im Rückraum von rechts über die Mitte nach links rotieren. Zwischen den Pfosten kam Peter Menke für Christoph Bauerkamp. Der sonst selten eingesetzte Keeper hielt kurz hintereinander drei Siebenmeter und war quasi der Initialzünder der Aufholjagd.

Die Summe aller Bemühungen addiert mit großem Kampfgeist brachte die HSG nämlich mit einem weiteren kleinen Lauf von 5:2 bis auf 22:24 heran. Schließlich war der Anschluss beim 24:25 wieder hergestellt und ein Punkt lag im Bereich des Möglichen. Es stand 26:25 für Gladbeck als Schildmann 25 Sekunden vor dem Ende eine Auszeit nahm. Danach traf Viorel Sava zum 26:26-Ausgleich, doch die Gastgeber waren wieder am Ball, spielten einen Angriff, kamen auch zum Wurf, der aber geblockt wurde. Es gab Timeout, noch zwei Sekunden zu spielen. Dann Freiwurf für den VfL. Es war klar, dass dies die letzte Aktion werden würde. Der zuvor abgemeldete Kintrup stieg hoch, hämmerte den Ball in den Winkel und das Spiel war aus. 27:26 für Gladbeck.

Quelle: Westfalen-Blatt vom 19.03.12 (Markus Schlotjunker)


19.03.12 - 1. Herren

Menke glänzt, doch der Gegner gewinnt

HSG verliert beim Primus


Das war knapp. Im Oberliga-Spitzenspiel zwischen Tabellenführer VfL Gladbeck und der HSG Augustdorf / Hövelhof setzten sich die Hausherren am Ende hauchdünn mit 27:26 (15:12) durch. Doch die HSG war nah, dem VfL die zweite Heimpleite dieser Spielzeit zuzufügen. „Zumindest ein Punkt wäre verdient gewesen“, stellte HSG-Trainer und Teammanager Udo Schildmann nach dem Schlusspfiff fest.

Wirklich enttäuscht war er aber trotzdem nicht. Schließlich hatten seine Mannen in den vorangegangenen 60 Spielminuten eine großartige kämpferische Leistung dargeboten. 7:4 (17. ) führten die Sandhasen, bevor Gladbeck das Heft langsam in die Hand nahm und sich über den 15:12-Pausenstand bis auf 21:14 (40.) absetzen konnte.

Dann schlug die große Stunde von HSG-Torhüter Peter Menke, der binnen weniger Zeigerumdrehungen zunächst zwei Strafwürfe parierte, kurze Zeit später dann noch einmal einen Siebenmeter entschärfte und so die Aufholjagd der Gäste einläutete. In Minute 53 hieß es nur noch 23:21 für die Hausherren, 25 Sekunden vor Spielschluss markierte Viorel Sava sogar das 26:26. Doch der VfL hatte noch die Zeit für einen letzten Angriff, den Michael Kintrup mehr oder minder mit der Schluss-Sirene zum 27:26 abschloss. Durchweg positiv fiel das Fazit von Udo Schildmann aus: „Peter Menke hat uns wieder zurück ins Spiel gebracht und die Einstellung passte. Schlussendlich hat uns ein bisschen das Glück gefehlt.“

Quelle: Neue Westfälische vom 19.03.12 (Rouven Theiß)


19.03.12 - 1. Herren

Kampfbetonte Aufholjagd bleibt ohne Erfolg

VfL Gladbeck gewinnt gegen HSG Augustdorf / Hövelhof 27:26


Beinahe hätte Handball-Oberligist HSG Augustdorf / Hövelhof dem Tabellenführer VfL Gladbeck einen Punkt abgeknöpft. Am Ende hat sich der Spitzenreiter aber mit 27:26 (15:12) durchgesetzt.

„Das war wirklich Pech“, sagte HSG-Trainer Udo Schildmann: „Wir hätten einen Punkt auf jeden Fall verdient gehabt.“ Bis wenige Sekunden vor dem Ende stand es 26:26, als Gladbeck einen Freiwurf bekam. Mit der letzten Aktion des Spiels schlug der Ball im Winkel des Tores von HSG-Keeper Peter Menke ein. Dieser hatte großen Anteil daran, dass es zum Schluss noch einmal so spannend geworden war.

Nach einer ausgeglichenen Halbzeit mit guten Abwehrreihen auf beiden Seiten lag Augustdorf zur Pause nur mit 12:15 zurück und war damit weiter in Schlagdistanz. „Ab der 40. Minute haben wir aber irgendwie den Faden verloren“, sagt Schildmann, der in dieser Phase viel zu viele Fehlpässe monierte. „Auf einmal lagen wir mit zehn Toren hinten“, berichtete der HSG-Coach. Dessen Team steckte aber nicht auf und kämpfte sich noch einmal ran. Tor um Tor kämpften sich die „Sandhasen“ zurück. Keeper Menke parierte in den letzten 20 Minuten der Partie drei Siebenmeter und hielt seine Mannschaft im Rennen. „Leider sind wir für unsere Aufholjagd nicht belohnt worden“, so Schildmann.

Quelle: LZ vom 19.03.12 (Patrick Bockwinkel)


18.03.12 - 1. Herren

Kintrup erlöst den VfL Gladbeck


Dank Michael Kintrup führt der VfL Gladbeck in der Handball-Oberliga auch nach dem 24. Spieltag die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung vor HSE Hamm an. Der Halbrechte der Rot-Weißen erzielte im Spitzenspiel gegen die HSG Augustdorf / Hövelhof zwei Sekunden vor Schluss den umjubelten 27:26-Siegtreffer für den Spitzenreiter.

Die Schlusssirene ging in der Riesener Halle im Lärm, für den die glückseligen Anhänger des VfL sorgten, unter. Die Gladbecker Spieler legten ein Tänzchen aufs Parkett und bedankten sich mit einer Laola beim Publikum, das ihnen 60 Minuten lang den Rücken gestärkt hatte. Sie alle wussten: Das waren big points!

Der Mann des Abends, Siegtorschütze Michael Kintrup, bewies danach, was den Tabellenführer vor allem auszeichnet. Er lobte nämlich das komplette Team. „Das war ein Mannschaftserfolg“, betonte der 23-jährige Jurastudent. Sein Treffer, so Kintrup weiter, könne nicht mit Können erklärt werden. „Da ist viel Glück dabei“, sagte der Gladbecker Rückraumakteur. Und: „In so einer Situation denkt man nicht großartig nach, man hat ja keine Zeit.“

Kann man wohl sagen: Gerade einmal drei Sekunden waren am Samstagabend in der Riesener Halle noch zu spielen, als der VfL beim Stand von 26:26 einen Freiwurf zugesprochen bekam. Stellte sich die entscheidende Frage, wer den allerletzten Schuss wagen sollte? „Ich habe reingerufen, Michi Kintrup soll angespielt werden“, sagte VfL-Trainer Holger Krimphove, „aber ich habe meine Zweifel, dass die Jungs mich bei dem Krach gehört haben.“ Wie auch immer: Kintrup wurde angespielt, er schraubte sich hoch und knallte den Ball rechts oben ins Augustdorfer Tor.

Mitte der zweiten Halbzeit hatte überhaupt nichts auf eine derart dramatische Schlussphase hingedeutet. Nach anfänglichen Problemen war der VfL immer besser in die Partie gekommen. 21:14 lagen die Gastgeber nach 40 Minuten in Führung, 23:18 nach 48 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gladbecker ihren Rhythmus aber bereits verloren. Das lag daran, dass sie einen Gang zurückgeschaltet hatten, das lag am Gegner, der kämpfte und nicht locker ließ und das lag auch am Schiedsrichtergespann Esler/Wohl, das plötzlich im Zweifelsfall fast immer gegen den VfL entschied. 23 Sekunden vor dem Ende glückte dem Augustdorfer Viorel Sava schließlich der Ausgleich zum 26:26. Der Schlusspunkt war das aber noch nicht, den setzte - siehe oben - ein anderer Spieler.

VfL-Trainer Holger Krimphove spendete, nachdem er kurz in der Kabine verschwunden war, um „ein bisschen herunterzukommen“, den Fans verbalen Applaus: „Diese Unterstützung von den Rängen war heute ganz wichtig.“ Den Sieg bezeichnete er als glücklich. Und Krimphove übte Kritik: „Beim 23:18 müssen wir das Spiel eigentlich nach Hause fahren. Es hat sich aber gezeigt, dass man sich bei der Augustdorfer Mannschaft nie sicher sein darf.“

Quelle: Westdeutsche Allgemeine - Ausgabe Gladbeck vom 18.03.12 (Thomas Dieckhoff)




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