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Die Oberliga-Handballer der HSG Augustdorf / Hövelhof sind immer für eine Überraschung gut - in dieser Saison allerdings in den meisten Fällen nicht auf dem Spielfeld. Vor der Partie beim Spitzenreiter VfL Gladbeck verpflichteten die abstiegsbedrohten Sandhasen Laszlo Ujvari. Der 19-jährige ungarische Rückraum-Akteur, der in seiner Heimat zuletzt in der zweiten Liga aktiv gewesen war, konnte die 28:36 (16:19)-Pleite im Ruhrgebiet aber auch nicht verhindern und musste sich mit einem Treffer begnügen.

Die Mannen aus der Senne hielten die Begegnung aber zumindest eine Halbzeit lang offen, führten zwar kein Mal, waren über 5:5 (10. Spielminute), 10:11 (19.), 13:14 (23.) und 16:19 (Pause) immer in Schlagdistanz. Das änderte sich direkt nach dem Seitenwechsel. Gladbeck zog die Zügel nun deutlich an und schnell auf 22:16 (37.) davon. Von diesem Rückstand erholte sich Augustdorf / Hövelhof in der Folgezeit nicht mehr wirklich und die Hausherren bauten ihren Vorsprung bis zur 50. Spielminute auf 30:21 aus.

Die letzten zehn Zeigerumdrehungen glichen dann einem munteren Scheibenschießen und schlussendlich hieß es 36:28 für die klar favorisierten Hausherren. "In der ersten Hälfte lief es für uns vor allem im Angriff wirklich gut. Den Beginn der zweiten Halbzeit haben wir dann ein bisschen verschlafen, den Spielrhythmus verloren und waren in der Abwehr zu offen, was zu Toren über den Kreis geführt hat. In der Summe ist die Niederlage aber vier, fünf Tore zu hoch ausgefallen", konstatierte HSG-Teammanager Udo Schildmann, der zudem über Neuzugang Ujvari urteilte: "Laszlo ist technisch gut ausgebildet, hat im Probetraining einen ordentlichen Eindruck hinterlassen und soll für mehr Durchschlagskraft aus der zweiten Reihe sorgen."
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