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20.12.04 - 1. Herren

Auszeit dauert 15 Minuten

HSV Insel Usedom - HSG Augustdorf/H. 27:25


"Wären nur 45 Minuten gewertet worden, hätten wir gewonnen", ärgerte sich Diethard von Boenigk, Trainer des Zweitligisten HSG Augustdorf/H. Da dies bei einem Handballspiel nicht der Fall ist, verloren die Lipper die Zweitliga-Partie beim HSV Insel Usedom 25:27 (13:14) und gehen damit mit 13:17 Punkten in die Weihnachtspause.

Die HSG Augustdorf/H. kam gut in die Partie. Aus einer ordentlich stehenden 6:0-Deckung mit dem starken Torwart-Duo René Selke und Ronny Krüger wurde sehenswert nach vorne gespielt. Sowohl über den Tempogegenstoß, als auch aus dem Positionsangriff kam die HSG immer wieder zu Toren. Lohn war eine 13:11-Führung nach 25 Minuten.

Doch die folgende Viertelstunde würden alle Augustdorfer Spieler am liebsten aus ihrem Gedächtnis streichen. Aus sechs weiteren Angriffen vor der Pause gelang kein weiterer Treffer, so dass die Insulaner mit einer Ein-Tore-Führung in die Kabine gingen. "Wollen wir jetzt schon Weihnachtsgeschenke verteilen?", stellte von Boenigk seinen Spielern eine rhetorische Frage in der Halbzeit. Doch auch nach dem Seitenwechsel ging zunächst wenig zusammen. "Wir haben an die Schlussphase der ersten 30 Minuten nahtlos angeknüpft", ärgerte sich der HSG-Trainer und nahm nach 40 Minuten bei einem 15:19-Rückstand eine Auszeit.

Diese trug Früchte: Fortan fanden die Lipper wieder zu ihrem guten Spiel zurück. Über 20:18 glichen die Gäste auf 22:22 aus. Beim Stande von 24:24 wurde bei einem Gegenstoß die große Möglichkeit vergeben, wieder in Führung zu gehen (55.). Der 25. Treffer gelang den Gastgebern in Unterzahl. "Technische Fehler, fehlende Ruhe, Schwächen im Überzahlspiel und auch ein wenig fehlendes Glück bringen uns nicht zum ersten Mal um Punkte", analysierte Diethard von Boenigk. Einen Augustdorfer Fangfehler nutzte Usedom zum 26:24 - die Vorentscheidung. Angefeuert von 1000 enthusiastischen Fans ließ sich der HSG den Sieg nicht mehr nehmen.

Bis Mittwoch setzen die Augustdorfer das Training fort, anschließend verabschiedet von Boenigk seine Schützlinge erst einmal, um sie Anfang Januar zur nächsten Einheit zu bitten. Dann soll an den Schwächen gearbeitet werden, damit am 7. Januar gegen Reinickendorf wieder gepunktet wird.

Quelle: LZ vom 20.12.04 (Sebastian Lucas)

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